Emil und Paul Müller-Gedächtnis-Stiftung zur Förderung der Wissenschaft

Die Stiftung wurde 1964 durch Direktor Fritz Müller aus Wiesbaden zum Andenken an seinen Vater, Generaldirektor Emil Müller, Gründer der Rheinisch-Westfälischen Sprengstoff-AG in Troisdorf, und seinen Bruder, Prof. Dr. Paul Müller, Generaldirektor der Dynamit Nobel AG in Troisdorf, errichtet. Sie dient der unmittelbaren Förderung der Wissenschaft in den naturwissenschaftlichen Fächern, insbesondere der Fachrichtung Chemie, durch Unterstützung der Lehr- und Forschungseinrichtungen, Förderung bestimmter fachlich und zeitlich begrenzter Forschungsvorhaben, wissenschaftlicher Arbeiten und Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Chemie und ihrer Grenzbereiche. Daneben werden Beihilfen in jeglicher Form zum Studium sowie zu Forschungs- und Studienreisen im In- und Ausland an Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an Studierende vergeben.

Dem Stiftungsvorstand, der über die Gewährung von Zuwendungen entscheidet, gehören zwei Vertreter der Dresdner Bank AG und der Kanzler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz an. Der Stiftungsvorstand erhält Vergabevorschläge vom Stiftungsbeirat, dem der Dekan des Fachbereichs Chemie und Pharmazie und zwei vom Fachbereichsrat vorgeschlagene und vom Präsidenten der Universität bestellte Professorinnen und/oder Professoren des Fachbereichs Chemie und Pharmazie angehören.